#Geplant im Februar

Hallo liebe Leser,

jeden Monat wird es mit meiner Leseliste besser. Im Januar habe ich 5 von 8 Büchern gelesen, leider sind drei noch übrig geblieben. Aber dafür wird das im Februar nun nachgeholt. Geplant habe ich dieses Mal nur sechs Bücher, einfach weil ich es mir selbst Ofen stehen lassen will noch zusätzliche Bücher zu lesen. Und im letzten halben Jahr habe ich eben jeden Monat mindestens 6 Bücher geschafft. Kommen wir zu den Kandidaten:

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Ich bin ein wenig im Thriller Bereich meines Bücherregals unterwegs gewesen und habe da ein paar Schätze gefunden die unbedingt gelesen werden wollen.

  1. Sebastian Fitzek – Passagier 23
  2. Manuela Inusa – Der kleine Teeladen zum Glück
  3. Sebastian Fitzek – Flugangst 7a
  4. Yrsa Sigurdardottir – SOG
  5. Thomas Olde Heuvelt – HEX
  6. Kandare Blake – Der schwarze Thron #1

Von jedem Genre ein bisschen, ich hoffe dass ich dieses Mal mehr oder weniger alles schaffe was ich mir vorgenommen habe. Und was wollt ihr im Februar so lesen?

 

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#Lesestatistik im Januar

Moin ihr Lieben,

der erste Monat im neuen Jahr 2018 ist nun vorbei und auch, wenn der Februar schon ein wenig ins Land geschritten ist gibt es von mir nun eine Lesetechnische Auswertung. Aber ihr kennt das ja immer kommt was dazwischen, wenn man sich gerade an einen neuen Blogbeitrag setzen will.

#STIMMUNG

Mein Ziel für den Januar war meine Lesestatistik von mindestens 6 Büchern im Monat zu halten – das ich auch geschafft habe. Alles in allem hatte ich einen sehr guten Lesemonat, konnte ein paar etwas „ältere“ Schätze lesen und neue meinem Regal hinzufügen. Mein SUB hat das ganz gut getan, so habe ich nach Weihnachten keine neuen Bücher gekauft.

#GELESENE BÜCHER IM JANUAR

  1. Michael Robotham – Die Rivalin
  2. Ursula Poznanski – Aquila
  3. Alexandra Monir – Timeless
  4. Claudia Winter – Die Wolkenfischerin
  5. Yrsa Sigurdardottir – DNA
  6. Marc Raabe – Schlüssel 17

#ANGEFANGENE BÜCHER

  • Thomas Olde Heuvelt – HEX
  • Kandare Blake – Der schwarze Thron #1

#HIGHLIGHTS UND FLOPS IM JANUAR

Ich konnte genau sechs Bücher im Januar lesen, besonders gut gefallen hat mir „Schlüssel 17“ von Marc Raabe. Hier habe ich eine wirklich spannende und hitzige Handlung mit sympathischen Protagonisten bekommen. Daher freue ich mich schon sehr auf die folgenden Bücher, da dieser nur der Auftakt einer Reihe um Tom Babylon ist. Aber auch „Die Wolkenfischerin“ hat mich positiv überrascht, mit ihrem tollen und mitreißenden Schreibstil konnte die Autorin mich mit ihrer Geschichte in der Bretagne überzeugen.

Mein absoluter Flop im Januar war „Timeless“ von Alexandra Monir. Dieses habe ich im Rahmen der Heyne Challenge aus dem Regal gesucht. Leider konnte die Autorin mich mit ihrem Schreibstil und der Handlung nicht überzeugen. So das ich auch den Folgeband erstmal nicht lesen werde.

#CHALLENGES

# Heyne Challenge +1

  • Alexandra Monir – Timeless

#Rezension Marc Raabe – Schlüssel 17

9783548289137_coverKlappentext

In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt. (Quelle)


Eine neue Reihe, ein neuer Fall und ein neuer Ermittler. „Schlüssel 17“ ist der Auftakt mit dem sympathischen Kommissar Tom Babylon aus dem LKA Berlin und der Psychologin Sita Johanns. Der Klappentext ist durchweg spannend und auch die Leseprobe hat mir eine sehr dramatische und spannende Handlung versprochen. Zum Glück hat mich der Autor Marc Raabe nicht enttäuscht, es war bis zur letzten Seite ein wahrer Nervenkitzel.

Die Handlung ist wirklich sehr spannend und abwechslungsreich gestaltet worden. Dazu trägt vor allem der Schreibstil des Autors bei, der leicht und gut zu lesen ist. Dabei sind die Figuren mit viel Liebe zum Detail gestaltet und wirkten auf mich sehr realistisch. Insgesamt hat mir das gestaltete Setting sehr gut gefallen, der Autor hat hier wirklich permanent die Spannung erhöht – ich konnte kaum das Buch aus der Hand legen. Dabei bleibt er sehr nah am Geschehen, fügt hier und da immer kleine „Happen“ der Lösung des Falles ein und lässt somit genug Spielraum für den Leser sich seine eigenen Gedanken zu machen.

Die Handlung beginnt mit dem Ermittler Tom Babylon vom LKA, mit welchem man direkt in die Ereignisse rund um den Fund der Leiche im Berliner Dom einsteigt. Doch Tom hütet noch ganz andere Geheimnisse, so ermittelt er nebenbei gerne eigenhändig im Falle seiner eigenen Schwester die vor vielen Jahren einfach verschwunden ist. Als er dann die Leiche der Dompfarrerin sieht, kommen alle Erinnerungen an den Vermisstenfall seiner Schwester wieder hoch. Zusammen mit der Psychologin des LKA Sita Johanns darf er bei der SOKO Dom ermitteln und muss nun herausfinden in welchem Zusammenhang die beiden Fälle stehen. Als sie dem Mörder immer näher kommen, verdichten sich die Hinweise. Tom und Sita müssen gut auf sich aufpassen, denn den Mitwirkenden liegt viel daran das die Wahrheit niemals ans Licht kommt.

Tom ist ein mir absolut sympathischer Ermittler in den ich mich von Anfang an sehr gut hineinversetzen konnte. Mir gefällt seine Art zu denken und an den Fall heranzutreten, auch wirkt er durch seinen Verlust als Kind sehr menschlich und angreifbar. Man merkt wie sehr ihn der Fall mitnimmt als er merkt, dass auch dieser Fall seinen Ursprung in der Kindheit von Tom und seinen damaligen Freunden hat.

Sita musste als Kind genauso schlimme Alpträume erleben, als Psychologin versucht sie mit ihrer Vergangenheit und ihrem Äußeren abzuschließen. Leider gelingt es ihr nicht wirklich gut, ihre Dämonen begleiten sie fortwährend. Sita ist taff, mutig und hat ein wirklich feines Gespür für Gefahren. Sie setzt sich für Tom ein, denn sie kann ihn verstehen und weiß was in ihm vorgeht. Sie hat mir als „Partner“ von Tom sehr gut gefallen, ihre ganze Art und Weise.

Das Cover ist ein absoluter Hingucker und der Klappentext kann nur Ansatzweise das Grauen beschreiben das den Leser zwischen den beiden Buchdeckeln erwartet.

Fazit

„Schlüssel 17“ ist mehr als ein gelungener Auftakt, es ist grausam, genial und spannend geschrieben. Es fesselt dich bis zur Auflösung und am Ende merkst du das alles was du dir zurecht gelegt hattest komplett falsch war. Ich warte nun Sehnsüchtig auf den zweiten Teil der Reihe und werde mir in der Zwischenzeit die anderen Bücher von Marc Raabe ansehen. Von mir kann es daher nur eine absolute Leseempfehlung geben, denn der Autor konnte mich mit seinem neuen Buch durchweg überzeugen.

 

#Gemeinsam Lesen 11

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Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzenbücher die wöchentlich eigentlich immer Dienstags stattfindet. Teilnehmen darf jeder wie und wann er will.


1.Welches Buch ließt du gerade und auf welcher Seite bist du?

Momentan lese ich „Schlüssel 17“ von Marc Raabe und bin auf Seite 263 des Ebooks.

9783548289137_coverKlappentext

In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt. (Quelle)

 

2.Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Jo Morten steckt die Nacht in den Gliedern.“

3.Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Im Rahmen der Aktion von „Vorablesen.de“ darf ich „Schlüssel 17“ von Marc Raabe schon vor Erscheinen lesen. Bisher gefällt mir das Buch sehr gut, die Geschichte ist stimmig und die Figuren sind sehr realitätsnah. Es ist von der ersten Seite an schon sehr spannend, beginnend mit dem brutalen Mord an der Dompfarrerin, kann ich den Torino nur selten aus der Hand legen. Das liegt aber auch daran das Tom Babylon mir sehr sympathisch ist, seine Gedanken und Handlungen kann ich sehr gut nachvollziehen.  Und daher bin ich schon mega gespannt wie es enden wird und kann es schon gar nicht mehr erwarten bis der nächste Teil erscheint 🙂

4.Gibt es Kinderbücher, mit denen du schöne Kindheitserinnerungen verbindest? (Moni)

An Kinderbüchern sind mir vor allem „Ronja Räubertochter“ und „Das kleine Gespenst“ in Erinnerung geblieben. Kindheitserinnerungen verknüpfe ich damit eher wenig, da ich früher auch schon gerne und lange meine Nase in Bücher gesteckt habe. Manchmal habe ich meinen Geschwistern daraus vorgelesen, kaum zu glauben das ich bisher die einzige bin die gerne liest aus meiner Familie.

Ich bin ja sehr gespannt was ihr als Kinder gern gelesen habt. Lasst mir gern euren Link da, ich mache auf jedenfall einen Gegenbesuch.

Montagsfrage #2

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Dies ist eine Aktion von Buchfresserchen, dort wird jeden Montag eine neue Frage veröffentlicht die man innerhalb von sieben Tagen beantworten kann.


Gibt es ein Buch oder eine Reihe, dem/der deiner Meinung nach zu wenig Beachtung geschenkt wurde?

Es gibt sie tatsächlich, die Buchreihen die man nie wirklich kennenlernt weil viel zu viele andere Bücher noch darauf warten gelesen zu werden. Vielen schenkt man deine keine Beachtung oder hält gar nicht Ausschau nach solchen „Schätzen“. Umso schöner ist es, wenn durch Aktionen wie die „Montagsfrage“ oder „Gemeinsam Lesen“ neue und vor allem bisher unbekannte Bücher auf die Wunschliste wandern.

Es war für mich nicht ganz so einfach eine Reihe zu finden die wirklich wenig Beachtung bekommt  Am Ende hatte ich dann doch ein paar Reihen und Bücher gefunden die ich selten auf anderen Blogs oder Lovelybooks sehe, lasst euch Überraschen 🙂

Jörg Benne hat „Die Stunde der Helden“ bisher zwar nicht fortgesetzt aber ich hoffe ja das noch eine weitere Geschichte zu den Legenden von Nuareth dazu kommen wird. Das ich dieses Buch gefunden habe war auch nur reiner Zufall und ich möchte anderen dieses nur ans Herz legen – besonders wenn man gern Fantasy liest.

Mit der Weltenbaum Saga von Sara Douglass habt ihr eine Mischung aus Game of Thrones und der Herr der Ringe. Ich habe die ersten Bücher von ihr Verschlungen, leider bekommt man nicht mehr alle im Buchhandel.

Witches of Norway gibt es als Ebook Trilogie von Dark Diamonds (Carlsen Verlag), mich hat die Geschichte über dermaßen gefesselt. Umso verwunderter bin ich das ich auf anderen Blogs ziemlich wenig darüber lesen konnte.

So das waren meine Reihen&Bücher die viel zu wenig Beachtung bekommen. Jetzt bin ich gespannt auf eure Schätze und was davon so auf meine Wunschliste wandern wird, lasst mir gern euren Link da – ich mache auf jedenfall einen Gegenbesuch.

#Rezension Yrsa Sigurdardóttir – DNA

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Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen. (Quelle)


Der Thriller „DNA“ von Yrsa Sigurdadóttir spielt in Island und bildet den Auftakt ihrer neuen Krimiserie um Kommissar Huldar und der jungen Psychologin Freya. Die Bücher dieses Genres haben es nicht wirklich leicht bei mir, da ich immer sehr hohe Ansprüche an den Schreibstil und die Handlung stelle. Es gibt wirklich viele nordische Krimis und Thriller, einige davon sind auch wirklich fesselnd und spannend – die meisten hingegen konnten mich nie wirklich überzeugen. Und darum bin ich bei der Auswahl immer sehr genau, doch der Klappentext von „DNA“ hat mich zum Schluss noch überzeugen können. Am Ende hab ich dann so viel mehr als nur einen überraschenden Plot und eine fesselnde Handlung bekommen. Zum Glück konnte die Autorin mich bis zur letzten Seite überzeugen, denn Folgeband „SOG“ werde ich definitiv ebenfalls lesen!

Grundsätzlich hat die Autorin einen sehr schlichten und einfach gehaltenen Schreibstil, dieser ist leicht nachzuvollziehen und wirklich gut zu lesen. Ihre Figuren sind mit großer Detailverliebtheit gestaltet. Man merkt deutlich wie die Figuren sich zusammen mit der Handlung entwickeln. Der Spannungsboden wird dazu nach und nach gespannt, man erhält mehr Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelten je nachdem wie weit die Aufklärung des Falls ist. All das hat für mich persönlich dazu beigetragen das ich förmlich an den Seiten geklebt habe. Die Autorin hat hier ihre Ideen wirklich sehr gut umgesetzt und ein spannendes Setting gestaltet.

Dabei ist die Handlung des Buches schnell wiedergegeben; In Island wird eine Frau unter wirklich brutalen Umständen in ihrem eigenen Haus ermordet. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die unter dem Bett lag als ihre Mutter starb. Der leitende Kommissar Huldar steht vor einem Rätsel, denn keiner weiß wie der Mörder ins Haus kam und warum er mysteriöse Nachrichten hinterlässt die keiner entschlüsseln kann. Um herauszufinden was hinter der Tat des Mörders steckt wird die junge Psychologin Freyja dazu geholt, sie soll die Befragung des traumatisierten Kindes übernehmen. Allerdings haben Huldar und Freyja eine gemeinsame Vergangenheit die nach einer Kneipentour nicht gerade gut endete. Dennoch müssen Sie gemeinsam den Mörder finden, als dann Freyja selbst in Gefahr gerät überschlagen sich die Ereignisse und Huldar muss sich beeilen den Mörder zu finden.
Nebenher versucht der Amateurfunker Karl einen mysteriösen Zahlensender aus Island zu entschlüsseln. Dabei merkt er nicht wie nah er dem tatsächlichen Mörder kommt und das die Gefahr für ihn zunimmt. Mehr und mehr fühlt er sich beobachtet und als dann sein Zweitschlüssel verschwindet nimmt er tatsächlich Kontakt mit der Polizei auf. Er will ihnen alles über den Zahlensender erzählen und das die ID´s der toten Frau darin vorkommt…

Kommissar Huldar ist ein Frauenheld und macht auch vor den Frauen seiner Kollegen nicht halt. Dennoch gefiel mir seine Einstellung und seine Denkweise von der ersten Seite an wirklich gut. Er verkörperte für mich wirklich den typischen Polizisten der dazu verdonnert wird die Ermittlung zu leiten, dies aber eher als Chance für sich sieht – ohne dabei abgehoben oder arrogant zu wirken. Auch seine eher unglückliche Vergangenheit mit der jungen Psychologin Freyja fand ich gut platziert. Es ist ein kleines Geheimnis zwischen den beiden und dient hier und da während der Handlung als Hindernis. Freyja vertraut Huldar nicht, was ich absolut verstehen kann. Dennoch konnte ich mich nicht ganz so gut in ihre Gedanken und Handlungen hineinversetzen. Manche Situationen sind für mich ein wenig rätselhaft geblieben und bis zum Schluss bin ich nicht wirklich warm mit ihr geworden.

Das Buch an sich ist in mehrere Kapitel gegliedert, es beginnt mit einem Prolog aus der Vergangenheit in dem man sieht wie drei Geschwister getrennt zur Adoption frei gegeben werden. Die Auflösung erfolgt darauf während der gesamten Geschichte und wird zum Schluss in einem für mich wirklich sehr überraschenden Plot aufgelöst. Danach geht alles in die Zukunft über. Die Sichtweise der Erzählung ändert sich von Kapitel zu Kapitel, erzählt wird mal aus Huldars, Freyjas oder Karls Sicht.

Fazit
Ich muss ehrlich sagen, dass ich von „DNA“ wirklich positiv überrascht worden bin und am Ende mir echt dachte dass das doch nicht wahr sein kann. Definitiv hat die Autorin mich hinters Licht führen können. Der Auftakt ihrer Buchreihe ist wirklich gelungen und besticht durch wirklich sehr interessante Figuren und einer wirklich fesselnden Handlung. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

Reihenfolge der Bücher

  1. DNA
  2. SOG

Waiting on Wednesday

New WoW

Dies ist eine Aktion von Jill. Jeden Mittwoch stelle ich euch eine Neuerscheinung aus einem Verlagssortiment vor, auf die ich mich besonders freue.


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Wieder vereint! Die Schwestern Emelina und Olivia wollen ihr Königreich Ruina zu alter Stärke zurückführen. Doch während Olivia nach ihrer Gefangenschaft auf Rache sinnt, hofft Emelina auf eine friedliche Lösung, nun, da Cas den Thron von Lera innehat. Aber die Spannungen zwischen den Schwestern bergen Gefahren. Ein zu allem entschlossener Gegner macht sich Emelinas Zerrissenheit zwischen Loyalität und Liebe zunutze und spinnt eine blutige Intrige … (Quelle)

Letztes Jahr im Oktober erschien der erste Band „Ungekrönt“ von Amy Tintera. Nun habe ich in den Vorschauen vom Harper Collins Verlag gesehen das die Fortsetzung „Vereint“ erscheinen wird und zwar am 03.04.2018. Ich freue mich schon sehr zu erfahren wie es mit Olivia und Emelina weitergeht und ob die beiden Schwestern es nun schaffen werden ihr Königreich wieder aufzubauen. Meine Rezension zum ersten Band könnt ihr HIER nachlesen.

#Rezension Claudia Winter – Die Wolkenfischerin

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Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec … (Quelle)


Vorweg muss ich sagen das ich Bücher deren Geschichten in der Bretagne angesiedelt sind sehr liebe. Die Landschaft ist wunderschön und ich persönlich mache dort sehr gerne Urlaub. Daher hatte „Die Wolkenfischerin“ durchaus einen gewissen Reiz für mich, eine Familientragödie und eine junge Frau die ihren Weg im Leben sucht – mit der passenden Portion Humor. Nun habe ich die Möglichkeit genutzt Claudia Winters neuen Roman zu lesen und bin zum Glück nicht enttäuscht worden, denn die Autorin konnte mich mit ihrem gefühlvollen Schreibstil und ihrer tollen Geschichte rund um Claire wirklich begeistern.

 Claudia Winter hat mich mit ihrem Setting und ihren wundervoll lebhaften Figuren ab der ersten Seite in den Bann gezogen. Die Dialoge waren abwechslungsreich und sehr gefühlvoll gestaltet. Der Schreibstil ist wirklich gut zu lesen, emotional und humorvoll. Genau an den richtigen Stellen wird einem als Leser die Situation rüber gebracht, egal ob Trauer, Wut oder Hilflosigkeit. Die Autorin hat hier ein wirklich feines Gespür entwickelt und ihre Ideen sehr gut umgesetzt.

Dabei ist der Inhalt schnell zusammengefasst: Claire hat ihr Leben im Griff, so scheint es ihr zumindest. Die gebürtige Bretonin lebt derzeit in Berlin und verdient ihren Lebensunterhalt als Journalistin mit einem gefälschten Kunstdiplom. Auch gibt sie sich als gebürtige Pariserin aus und hofft dadurch bald Platz auf einem Chefredakteursstuhl zu nehmen. Doch ihre Träume werden jeher von einer schlechten Meldung aus der Heimat zum Platzen gebracht. Claires Mutter liegt im Krankenhaus und ihre gehörlose Schwester Maelys lebt allein in dem kleinen Haus an der Küste mitten in der Bretagne. Claire muss nun den langen Weg nach Hause und in die Vergangenheit antreten, denn seit dem tragischen Tod ihres Vaters mitten auf See, hat sie ihr Zuhause aus Kindheitstagen nicht mehr betreten. Dazu kommt ein unangekündigter Besuch ihres Chefs und innerhalb von ein paar Tagen dreht sich Claires Leben komplett um. Wie soll sie ihrem Chef erklären dass sie in der Bretagne ist und nicht wie geplant auf der Kunstausstellung in Paris? Und vor allem wie soll sie sich ihrer Familie wieder annähern, nachdem sie zwanzig Jahre nicht Zuhause gewesen ist?

Der Einstieg in die Geschichte um Claire und ihre Familie gelang mir sehr leicht, man taucht direkt in das Geschehen ein. Am Anfang wechselt die Autorin noch zwischen der Zukunft und der Vergangenheit hin und her. Dies hat mir sehr gut gefallen, weil man hier viel von Claires Vergangenheit erfährt und wie es ihr nach dem Tod des Vaters in der Bretagne so ergangen ist. Dadurch kann man ihre Gedanken und Emotionen viel besser verstehen. Und es hat mir persönlich sehr geholfen mich in Claire hineinzuversetzen.

Maelys scheint am Anfang unnahbar, sie hat ihrer großen Schwester nie wirklich verziehen dass sie mit ihrer Mutter allein in der Bretagne zurück bleiben musste. Nun nach so langer Zeit kommt Claire endlich nach Hause und bekommt die Wut von ihrer Schwester hautnah zu spüren. Ich konnte gut verstehen dass sie wütend ist, mir würde es wahrscheinlich nicht anders ergehen. Trotzdem hat mir die Zusammenführung der Schwestern sehr gut gefallen, es ist nicht das typische „Friede, Freude, Eierkuchen“ mit denen viele Autoren so um sich werfen. Claire muss ihren Worten, Taten folgen lassen und genau diesem Motto bleibt die Autorin während ihrer gesamten Geschichte treu.

Wenn ich mir das Cover so ansehe, denke ich an Urlaub. Vielleicht nicht wirklich in der Bretagne, weil das erkennt man auf dem Bild nicht auf den ersten Blick. Wahrscheinlich wäre ich auch in der Buchhandlung an diesem vorbei gelaufen. Das Cover ist eher schlicht und einheitlich gestaltet worden. Meiner Meinung nach sagt es auch nichts über den Inhalt des Buches aus, da muss man sich eher an den Klappentext halten.

 Fazit

Das Buch „Die Wolkenfischerin“ hat mir inhaltlich wie auch in der Sprachgestaltung sehr gut gefallen. Die Autorin beweist hier wirklich ein feines Gespür für tiefgründige und sehr emotionale Geschichten. „Glückssterne“ und „Aprikosenküsse“ sind nach diesem tollen bretonischen Abenteuer auf meine Wunschliste gewandert.

#Rezension Alexandra Monir – Timeless

Timeless von Alexandra Monir

Klappentext

Nacht für Nacht hat die 17-jährige Michele denselben Traum: In einem Spiegelsaal steht sie einem jungen Mann mit saphirblauen Augen, rabenschwarzen Haaren und einem geheimnisvollen Lächeln gegenüber. Kurz bevor sie erwacht, sagt der Fremde stets: »Ich warte auf dich.« Aber als ein furchtbares Unglück Micheles Leben für immer verändert, begegnet sie dem Mann ihrer Träume plötzlich in der Wirklichkeit …

Als die Mutter der 17-jährigen Michele Windsor bei einem Unfall ums Leben kommt, verliert Michele auf einen Schlag alles, was ihr lieb war: ihre Familie, ihre Freunde, ihre gewohnte Umgebung. Denn sie muss zu ihren Großeltern, die sie nie kennengelernt hat, nach New York ziehen. In deren luxuriösem Appartement fühlt Michele sich verloren – bis sie bei ihren Streifzügen durch die mit Antiquitäten vollgestellten Räume auf das Tagebuch eines ihrer Vorfahren stößt. Was Michele nicht ahnt: Das Tagebuch ist ein magisches Portal in die Vergangenheit. Ehe sie sichs versieht, findet sie sich plötzlich auf einem Maskenball im New York des Jahres 1910 wieder. Dort begegnet sie einem jungen Mann, den sie nur zu gut kennt. Nacht für Nacht blickt sie in seine tiefblauen Augen, ist gebannt von seinem umwerfenden Lächeln – in ihren Träumen. Dass Michele ihm jetzt leibhaftig gegenübersteht, verändert alles. Sie begibt sich auf eine abenteuerliche Reise zwischen Gegenwart und Vergangenheit, um eine unmögliche Liebe wahr werden zu lassen. (Quelle)


Durch meine Teilnahme an der Heyne Challenge musste ich mich letztens durch mein Regal wühlen um zu schauen wie viele Bücher für die Challenge bei mir auf die Erlösung warten gelesen zu werden. Dabei bin ich auf „Timeless“ von Alexandra Monir gestoßen dem man schon angesehen hat wie lange es im Regal geschlummert hat ohne herausgeholt worden zu sein. Als guten Vorsatz für das neue Jahr hatte ich daher beschlossen, besonders Bücher für die Challenge zu lesen die schon etwas länger auf meinem SUB liegen. So schnappte ich mir „Timeless“ für die nächste Bahnfahrt und war direkt in die Story vertieft. Der Klappentext war nicht so aussagekräftig und die Bewertungen sind durchweg sehr unterschiedlich. Daher waren meine Erwartungen auch nicht sonderlich hoch, begeistern konnte mich das Buch trotzdem leider nicht.

Es beginnt dabei schon mit dem Schreibstil der Autorin, er ist zwar flüssig zu lesen dennoch ist alles sehr oberflächlich beschrieben. Es entwickelte sich für mich dadurch keine richtige Tiefe und die Ereignisse sind an mir vorbei gezogen. Etwas das ich sehr schade finde, hat die Story doch wirklich sehr großes Potenzial. Allerdings zieht sich diese Oberflächlichkeit bis ins letzte Detail, so sind auch die Figuren sehr grob beschrieben daher lernt man diese leider nicht wirklich kennen. Bei den Dialogen sieht es ähnlich aus, vom inhaltlichen sehr ähnlich gehalten verfällt man öfter in das Überfliegen eben dieser.

Dabei gefiel mir der Einstieg in die Geschichte noch ganz gut, man steigt direkt in die Handlung ein und erfährt einiges über Michele und die Erlebnisse ihrer Eltern. Denn Michele verliert ihre Mutter bei einem tragischen Unfall, ihren Vater hat sie nie kennengelernt da er vor ihrer Geburt unter mysteriösen Umständen verschwunden ist. Ihre Mutter Marion stammt von der berühmten Familie Windsor ab, allerdings wollte ihre Familie ihren Mann nicht akzeptieren so ging sie ins Exil. Jahre später verfügt Marion in ihrem Testament das ihre Eltern Michele aufnehmen sollen falls ihr was zustößt. Michele ist von dieser Neuigkeit vollkommen geschockt, seit Jahren haben sie und ihre Mutter keinen Kontakt mehr zu ihren Großeltern gehabt. Nun lernt sie das prachtvolle Anwesen Windsor Manor und die Privilegien einer Privatschule kennen. Doch als Michele einen mysteriösen Schlüssel und das Tagebuch einer ihrer Vorfahren findet, beginnt sie in der Zeit zu reisen. Nach und nach lernt sie alle ihre Vorfahren kennen und das New York in dem diese gelebt haben. Aber sie begegnet auch einem jungen Mann, der seit ihrer Kindheit ihre Träume beherrscht…

Michele ist eine wirklich intelligente junge Frau die ihr Herz auf der Zunge trägt und nach dem Tod ihrer Mutter allein mit sich und ihren Fragen zurück bleibt. Als sie dann den Schlüssel findet und sich damit eine Möglichkeit ergibt an Informationen zu ihrem Vater zu gelangen ergreift sie diese Chance natürlich sofort.

Leider muss ich zugeben dass ich Michele zwischendurch immer wieder sehr naiv fand. Ich konnte ihre Handlungen und Gedanken dadurch nicht wirklich nachvollziehen. Das führte dann schon dazu dass ich irgendwann ein wenig genervt war von ihr. Dazu kam das die Autorin mit den ständigen Zeitsprüngen ihre Figuren in die Vergangenheit versetzt hat. Aber als Leser bekommt man keinerlei Erklärung dazu, wieso Michele diese nicht kontrollieren kann und was es mit Schlüssel so auf sich hat. Offene Fragen über Fragen, meiner Meinung nach hätten hier und da ein paar Informationen der Story an sich nicht geschadet.

Fazit

„Timeless“ von Alexandra Monir konnte mich mit den von ihr gezeichneten Figuren und ihrem Schreibstil leider nicht überzeugen. Die Ereignisse und Situationen erschienen mir wie einfach schnell runtergeschrieben ohne Details und Tiefe. Auch wenn am Ende einige entscheidende Fragen offen bleiben, ist bei mir der Wunsch den zweiten Teil zu lesen nicht wirklich groß.

 

Waiting in Wednesday

New WoW

Dies ist eine Aktion von Jill. Jeden Mittwoch stelle ich euch eine Neuerscheinung aus einem Verlagssortiment vor, auf die ich mich besonders freue.


Klappentext 978-3-401-60382-7

Die Macht der Magie – Nur mit dir kann ich sie beherrschen

Als mächtigste Magierin der Gemeinschaft kann Adara niemandem trauen, schon gar nicht ihrer eigenen Quelle, dem undurchschaubaren Seth. Dabei ist er ihr einziger Verbündeter im Kampf gegen die Machenschaften des Rates. Immer wieder zwingt sie der Rat, grausame Aufträge auszuführen. Aber Adara und Seth haben keine Wahl, denn niemand darf auch nur vermuten, dass sie eigentlich nur eines wollen: die Schreckensherrschaft des Rates beenden. Doch je mehr sie füreinander empfinden und je näher Adara Seth kommt, desto mehr erfährt sie über ihn und seine Vergangenheit. Und plötzlich muss sie sich fragen, ob ihre Ziele wirklich auch seine sind. (Quelle)

Nach dem ersten Band „Sternensturm“ können wir uns nun auf den zweiten und letzten Band des Zweiteilers von Alana Falk freuen. Alle die unbedingt wissen wollen wie es mit Adara und Seth weitergeht, werden sich am 02. März 2018 direkt in ihren Buchhandlungen einfinden. Denn da soll der zweite Band „Sternenfinsternis“ erscheinen. Bis dahin müssen wir uns leider noch ein wenig gedulden.