#Rezension Claudia Gray – Constellation

Klappentext Constellation - Gegen alle Sterne von Claudia Gray

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun? (Quelle)


Die Autorin Claudia Gray kennen viele durch ihre Buchreihen „Evernight“ oder „Spellcaster“. Dies ist allerdings mein erstes Buch von der Autorin und da ich Weltraum Abenteuer und fiktive Zukünfte unserer Erde sehr gern lese, war für mich direkt klar das ich dieses lesen werde. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch, nicht nur an die Geschichte selbst sondern auch an die Charaktere und den Schreibstil der Autorin. Am Ende muss ich sagen dass ich keineswegs enttäuscht worden bin sondern sehr zufrieden.

Claudia Gray hat einen wirklich sehr guten dennoch einfachen Schreibstil, der mir persönlich sehr zugesprochen hat. Mit sehr viel Detailverliebtheit beschreibt sie ihre Welt des Alls, die Kälte und Einsamkeit sind fast schon selbst spürbar. Die Figuren sind interessant und liebevoll gezeichnet, sie sind mit Stärken und Schwächen ausgestattet und wirken sehr realistisch. Sehr gut haben mir auch die Dialoge gefallen die Ideen der Autorin wurden hier sehr interessant und abwechslungsreich umgesetzt. Die Geschichte gliedert sich hier in mehrere Kapitel und beschreiben Abwechselnd auch innerhalb der Kapitel die Sicht der Ereignisse jeweils aus der Sicht von Noemi oder Abel. So wurden besonders die Hintergründe einiger Entscheidungen klarer und die gesamte Story bekam eine gewisse Tiefe.

Der Einstieg ins Buch viel mir dabei sehr leicht, auf den ersten Seiten steigt man direkt ins Geschehen ein und findet sich im Befreiungskrieg des Planeten Genesis gegen die Erde wieder. Die Welt von Noemi ist vom Krieg gezeichnet, sie selbst hat bereits mit ihrem Leben abgeschlossen um ihre Heimat zu Retten. Doch je länger der Krieg andauert, desto schwindend gering ist die Hoffnung zu gewinnen denn Ihre Gegner sind nicht aus Fleisch und Blut. In einer letzte Mission versucht Noemis Heimat sich Zeit zu erkaufen. Als jedoch ihre beste Freundin verwundet wird und Noemi sich auf ein leerstehendes Schiff retten muss, begegnet sie einem sogenannten „Mech“ der darauf programmiert ist sie zu töten.
Gestrandet auf einem leeren Schiff und eingeschlossen wartet Abel seit vielen Jahren auf Rettung. Als er Noemi begegnet die ihre verletzte Freundin versorgen will, kennt er nur ein Ziel – sie zu vernichten.

Noemi ist eine wirklich sehr mutige und starke Figur die weniger an religiösen Vorsetzen festhält und nur ein Ziel hat – ihre Welt zu retten. Sich freiwillig für eine aussichtslose Mission zu melden, bedarf mehr als Mut sondern innere Stärke. Von Anfang an war ich von Noemi begeistert auch, wenn sie weniger Umgänglich ist und die Menschen eher meidet. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen klar nachvollziehen.
Bei Abel war ich von Anfang an ein wenig zurückhaltender was meine Entscheidung über diese Figur anging. Viele Figuren entwickeln sich mit ihren Aufgaben in der Geschichte und solch eine Entwicklung konnte ich auch bei Abel feststellen. Das ist etwas dass mir sehr gut gefällt, da man merkt das die Autorin sich Gedanken über ihre Figuren gemacht hat. Abel gefiel mir bis zum Schluss sehr gut, er passt sehr gut zu Noemi.

Das Cover und der Klappentext bilden eine wirklich schöne Einheit. Das Cover ist ein absoluter Hingucker, und spiegelt das Thema der Story perfekt wieder. Auch finde ich dass der Klappentext gut gewählt wurde, hier wird weder zuviel noch zu wenig Verraten.

Fazit

Mit „Constellation – Gegen alle Sterne“ von Claudia Gray hat man ein sehr spannendes Buch welches man kaum noch aus der Hand legen kann. Die Autorin konnte vor allem mit ihren Figuren und den unvorhergesehenen Wendungen bei mir punkten. Daher kann ich dieses Buch jedem nur empfehlen.

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#Rezension Richard Laymon – Das Auge

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Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen … grausame Dinge … Menschen, die sterben … Blut … Sie glaubt an ihre Visionen … Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begenbenheiten zeigen…Morde…Vielleicht hat sie recht … vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig …Wer weiß? (Quelle)

 

 

 


„Das Auge“ von Richard Laymon ist mein erstes Buch vom Autor. Ich habe bisher viele gute Rezensionen zu seinen Büchern gelesen und da ich ein großer Fan von Stephen King bin, wollte ich diesem Buch ebenfalls eine Chance geben. Erhofft hatte ich mir eine Story mit einer gehörigen Portion Horror und Problemen die den Charakteren das Leben schwer machen und den Leser so richtig schocken. Insgesamt habe ich eine unterhaltsame Story bekommen die hier und da aber einige Schwächen aufweist – mich an einigen Stellen dennoch überraschen und schocken konnte.

Der Autor besitzt einen sehr direkten Schreibstil der mir grundsätzlich gut gefallen hat. Seine verwendete Sprache ist hier einfach, locker und zwanglos. Die Geschichte liest sich flüssig und hält einige Schockmomente für den Leser bereit. Dabei sind die Charaktere  gut ausgearbeitet und sehr facettenreich. Einige Situationen waren vorhersehbar doch das tut der gesamten Geschichte keinen Abbruch und mich persönlich hat es auch nicht wirklich gestört. Die Dialoge sind interessant und abwechslungsreich, genauso wie die ganze Story folgt hier alles einem schönen roten Faden.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, der Autor beginnt mit Melanie und ihrem Freund Bodie bei einem Konzert. Melanie wird von Visionen heimgesucht, die ihr sterbende Menschen zeigen. Und bei diesem Konzert passiert genau das, Melanie hat eine Vision und weiß nicht ob sie sich selbst und ihrer Wahrnehmung noch trauen kann. Kurzerhand stattet sie zusammen mit Bodie, ihrer Familie einen Besuch ab. Dabei muss sie feststellen dass ihre Visionen nicht ganz so harmlos sind wie zuerst angenommen. Doch sind es nur wilde Fantasien von Ereignissen die durch ihre eigenen Wünsche angetrieben werden? Kann Melanie ihrem eigenen Instinkt noch trauen oder wird sie wahnsinnig?

Die Geschichte ist in mehrere Kapitel gegliedert und erzählt jeweils aus der Sicht einer der Charaktere um die es hauptsächlich geht. Vor allem bei Melanie wusste ich von Anfang an nicht wirklich wie ich sie einzuordnen habe. Am Anfang dachte ich dass die Visionen die sie vom Tod hat nur spielt oder reine Fantasie sind. Nach und nach offenbart sie aber ihr wirkliches Wesen und das hat mich wirklich geschockt. Genauso wie es immer wieder unvorhersehbare Situationen und Wendungen gab die mich überrascht und wirklich gegruselt haben. Was mich am meisten mitgenommen hat war das Ende, hier sollte sich der Leser wirklich auf einiges gefasst machen.

Das Cover passt perfekt zur Story des Autors, wenn es mich persönlich auch nicht wirklich anspricht. Der Klappentext verrät hier allerdings nicht wirklich viel, sodass man sich auf den fortlauf der Geschichte einlassen und das Buch einfach lesen muss.

Fazit

Das Auge“ ist eine sehr interessante und gut ausgearbeitete Story die mich an einigen Stellen wirklich schocken und überraschen konnte. Der Autor hat vor allem mit seiner saloppen Sprachgestaltung bei mir gepunktet. Jedem Stephen King Fan oder Fan von guten Horror Geschichten kann ich dieses Buch zweifelsohne empfehlen.

Waiting on Wednesday

New WoW

Dies ist eine Aktion von Jill. Jeden Mittwoch stelle ich euch eine Neuerscheinung aus einem Verlagssortiment vor, auf die ich mich besonders freue.


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Klappentext 

**Eine Prinzessin mit dem Mut eines Kriegers**

Fantaghiro ist nicht nur die Jüngste von drei Königstöchtern, sondern auch die Wildeste. Tagtäglich setzt sie sich über alle Regeln des Hofs hinweg, reitet, liest Bücher und streift oft stundenlang in den verbotenen Weißen Wäldern umher. Das geht schließlich so weit, dass ihr Vater sie auf dem königlichen Ball des Nachbarlands nicht als seine Tochter vorstellen möchte. Für Fantaghiro kein Problem. Ohne zu zögern schneidet sie sich ihr schönes Haar ab und gibt sich als Stallbursche aus, um ihre Schwestern begleiten zu können. Als sie dann aber unterwegs angegriffen werden, steht sie plötzlich vollkommen alleine und nur mit einem Stock bewaffnet dem gut aussehenden Schwertkämpfer Alessio gegenüber – und der hält sie für einen Jungen…  (Quelle

Dieses Buch fiel mir vor allem wegen seinem wunderschönen Cover auf. Auch der Klappentext von „Prinzessin Fantaghiro“ konnte mich begeistern so dass dieses Buch direkt auf meine Wunschliste gewandert ist. Die Autorin ist mir zudem nicht unbekannt, Jennifer Alice Jäger hat bereits mehrere Bücher geschrieben, besonders die „Witches of Norway“ Reihe von ihr konnte mich überzeugen. Daher freue ich mich umso mehr das es bald wieder was neues von ihr gibt, das Buch erscheint im Impress Verlag am 07. Dezember 2017. 

Weihnachtsspecial

Liebe Bookaholics,

Weihnachten kommt unaufhaltsam näher. Es ist für mich die liebste Jahreszeit, es ist Weihnachtsmarkt und die Zeit der wunderschönen Beleuchtung in jeder Stadt und an jedem Haus. Adventskalender, Lebkuchen und vor allem Weihnachtsbücher gehören bei mir dazu, mit einer schönen Tasse Kaffee oder Tee. Liebt ihr diese Jahreszeit auch? Oder ist es euch zu kalt?

Dazu dachte ich, wäre doch eine Liste mit Weihnachtsbüchern passend. Denn auch im November gibt es ja einige Neuerscheinungen die ich euch mal aufgelistet habe. Ein paar davon hab ich bereits im Regal stehen und bestimmt werden noch einige hinzukommen.

  • Corinna Bomann – Winterengel
  • Nina Hirschlehner – Lass uns Träume sammeln
  • Anette Haaland – Weihnachten auf Schwedisch
  • Sarah Morgan – Lichterzauber in Manhatten
  • Jill Shalvis – Lebkuchenmänner und andere Versuchungen
  • Susan Mallery – Zuckerkuss und Mistelzweig
  • Abby Clement – Ein Stück vom Winterglück
  • Heike Wanner – Das Leben ist kein Punschkonzert
  • Mandy Baggot – Winterzauber in Paris
  • Karen Swan – Sternenwinternacht
  • Isabelle Broom – Wintersterne
  • Kerstin Hohlfeld – Bevor die Stadt erwacht

#Gemeinsam Lesen 4

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Gemeinsam Lesen ist eine Aktion von Schlunzenbücher die wöchentlich eigentlich immer Dienstags stattfindet. Teilnehmen darf jeder wie und wann er will.


  1. Welches Buch ließt du gerade und auf welcher Seite bist du?

Momentan lese ich „Der Tanz unseres Lebens“ von Not C. Walker und ich bin auf der Seite 86.

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Als Florence durch das Eis bricht und in das kalte Wasser des Bergsees sinkt, hätte es der letzte Tag im Leben der Musicaldarstellerin sein können. Doch der junge Arzt Martin holt sie zurück ans Ufer. Es ist der Beginn einer Liebesgeschichte, umgeben von den Schicksalen, Wünschen und Geheimnissen einer Dorfgemeinschaft in den Bergen der französischen Schweiz. Dort leben auch Zoé, das kleine Mädchen, um das sich Florence liebevoll kümmert, und dessen Mutter Claire, deren Hoffnungen auf ein eigenes Hotel scheiterten. Zwischen Martin und Florence liegt ein unausgesprochenes Geheimnis, das in ihre persönliche Vergangenheit zurückreicht. Noch kennt er nicht den wahren Grund für ihren Tanz auf dem Eis, und sie weiß nichts von seinem schweren Schicksal. Meisterhaft verwebt Noa C. Walker die Leben und Träume ihrer Figuren miteinander – einfühlsam, dramatisch und auf höchstem Niveau. (Quelle)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Florence hatte nie verstanden, weshalb die Bezeichnung „Winterwunderwunderland“ manche Zeitgenossen beinahe in Ekstase versetzte, bis sie an diesem kalten Morgen hinter Zoé aus der Wohnung trat.“

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Bisher kann ich noch nicht ganz soviel zu dem Buch sagen, ich weiß ehrlich gesagt noch nicht genau was ich von Florence und ihrer Tanzeinlage auf dem Eis halten soll. Die anderen Charaktere gefallen mir gut, die Geschichte an sich auch. Mir ist bisher nur noch nicht die Tragweite bewusst oder wieso Florence gerade dort gelandet ist, aber ich denke das die Autorin hier noch ein wenig erzählen wird. Der Schreibstil ist emotional und sehr leicht zu lesen, gefällt mir bisher sehr gut.

4. Gibt es eine übergeordnete Thematik , die du in Büchern besonders magst oder bevorzugst?

Besonders gern mag ich Bücher in den Magie eine große Rolle spielt, bei diesen Geschichten kann man oft seinen Gedanken freien Raum lassen. Auch wenn Bücher verfilmt werden, lese ich vorher sooft es geht das Buch und dann erst den Film. Für mich gibt es nichts schöneres als meiner eigenen Fantasie beim lesen freien Lauf zu lassen und zu gestalten. Meist bin ich vom Film enttäuscht, aber das geht wahrscheinlich vielen so.

#Rezension S.J Kincaid – Diabolic

Kurzbeschreibung 2B7668F4-C040-4443-961A-D0E26FA72D41

Eine Diabolic ist stark. Eine Diabolic kennt kein Mitleid. Eine Diabolic hat eine einzige Aufgabe: Töte, um den einen Menschen zu schützen, für den du erschaffen wurdest.   Als Nemesis und Tyrus sich am Imperialen Kaiserhof begegnen, prallen Welten aufeinander. Sie – eine Diabolic, die tödlichste Waffe des gesamten Universums. Liebe ist ihr völlig fremd. Er – der Thronfolger des Imperiums, der von allen für wahnsinnig gehalten wird. Liebe ist etwas, das ihn nur schwächen würde. Dass ausgerechnet diese beiden zusammenfinden, darf nicht sein. Denn an einem Ort voller Intrigen und Machtspiele ist ein Funke Menschlichkeit eine gefährliche Schwachstelle …   Nemesis und Tyrus. Diabolic und Thronerbe. Ein Mädchen zwischen unbändigem Zorn und ergreifender Liebe, und ein Junge, dem Gefühle das Leben kosten könnten. Eine großes Fantasy-Spektakel, das den Lesern den Atem rauben wird!  (Quelle)


Bücher die in den weiten des Kosmos, zwischen Planeten und Sonnensystemen spielen haben mich bisher sehr fasziniert. Mich beeindruckt das Leben in den unendlichen weiten des Alls und die Ideen und Fantasien der Autoren wie das Leben dort oben aussehen könnte. Durch die vielen guten Kritiken die das Buch bisher bekommen hat, hatte ich auch hohe Erwartungen an dieses. Bis auf ein paar Ausnahmen allerdings auch vollständig erfüllt worden sind.

S. J. Kincaid konnte mich mit ihrem sehr gut verständlichen Schreibstil in den Bann ziehen, zudem war er recht flüssig zu lesen und spannend zugleich. Dabei beweist sie wie gut sie dem Leser die Schönheit und die Gefahren des Alls vermitteln kann. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, man merkt wie detailverliebt die Autorin diese gezeichnet hat. Insbesondere die Idee mit den Diabolics fand ich sehr Interessant. Dabei waren auch die Handlungen und Dialoge von den vielen Ideen der Autoren angefüllt, insgesamt sehr spannend und einem roten Faden folgend. Besonders das von der Autorin angestrebte und aufgebaute Setting gefiel mir sehr gut. Die Autorin achtete darauf die Geschichte nicht so einfädig zu gestaltet und baute zudem einige Wendungen und Intrigen ein, die mich sehr überraschen konnten.

„Alle glaubten Sie, Diabolics seien furchtlose Kreaturen, doch in meinen ersten Jahren kannte ich nichts als Angst.“ (S. 9, erster Satz aus „Diabolic“ von S.J. Kincaid)

Der Einstieg in die Geschichte viel mir leicht, die Autorin macht den Lesern direkt mit den Diabolics und der neuen Welt bekannt. Nemesis ist eine Diabolic und nur auf der Welt um den einen Menschen zu schützen auf den sie geprägt worden ist. Doch die Welt in der Nemesis und ihr Schützling leben, wird von einem brutalen Kaiser beherrscht der keine anderen Meinungen akzeptiert. Doch als ihr Schützling zunehmend in Gefahr gerät und sie an den Hof des Kaisers bestellt wird, ersinnt Nemesis einen Plan. Als sie dann zufällig auf den Erben des Throns, Tyrus trifft der angeblich dem Wahn verfallen sei, trifft sie eine Entscheidung das ihr Leben und das aller anderen ändern soll.
Obwohl Nemesis eine Diabloc ist, so war sie mir von Anfang an sympathisch. Zwischendurch konnte ich allerdings ihre Gedanken und Entscheidungen nicht immer hundertprozentig nachvollziehen. Nemesis war durch ihre eigenen Entscheidungen und Gefühle, die sie eigentlich nicht Empfinden konnte verwirrt – und der Leser mit ihr.
Dem Thronerben Tyrus habe ich von Anfang an eher Misstraut, bis zum Schluss war ich mir nicht ganz sicher was ich von ihm halten soll. Doch zu Nemesis war er eher ein starker Kontrast, ein Stratege, der nicht davor zurückschreckte Intrigen zu spinnen die nur zu seinem Vorteil waren. Insgesamt gefiel mir dieses Buch besonders durch die Weiterentwicklung der Charaktere von der ersten Seite bis zur letzten. Über einige Ereignisse war ich mehr als überrascht und andere waren ein wenig zu vorhersehbar.

Fazit
Dieses Buch war aufjedenfall eine Reise wert, wenn auch manchmal für mich der rote Faden ein wenig zu vorhersehbar durch die Geschichte geleitet worden ist. Die Autorin konnte mit gut gezeichneten Charakteren und einer außergewöhnlichen Story bei mir punkten, deshalb gebe ich für „Diabolic“ eine absolute Leseempfehlung.

Waiting on Wednesday

New WoW

Dies ist eine Aktion von Jill. Jeden Mittwoch stelle ich euch eine Neuerscheinung aus einem Verlagssortiment vor, auf die ich mich besonders freue.

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Die schöne Kaufmannstochter Meriande langweilt sich in der dekadenten Hauptstadt des kriegerischen Großreichs Nordun zu Tode. Deshalb ist sie von dem attraktiven Soldaten Ruovan, der eines Abends auf ihren Balkon klettert, fasziniert – zumal er zum Dschungelregiment gehört und ihre Sehnsucht nach dem Abenteuer weckt. Schließlich fasst sie einen ungeheuren Plan: Statt ihre Pflicht zu tun und einen vornehmen Kaufmann zu heiraten, will Meriande ihm als Soldatin in den Dschungel folgen und Seite an Seite mit ihm kämpfen.
Doch die Realität ist viel grausamer, als Meriande jemals erwartet hätte. Und nicht die Feinde oder die giftigen Tiere sind die größte Gefahr, sondern die Unaschkin, die legendären Bestienkrieger des Dschungels. (Quelle)


Auch wenn viele Buchreihen die ich lese meist aus großen Verlagen stammen, bin ich immer wieder fasziniert von den kleineren Verlagen. Ganz besonders liebe ich den Drachenmond Verlag. Die Cover sind wunderschön gestaltet und geben das Gefühl das sich hier wirklich viel Mühe gegeben worden ist. Daher schaue ich immer mal wieder auf der Seite vorbei und schaue mir die Neuerscheinungen an. Denn wer auf der Seite des Verlags vorbestellt, bekommt sein Exemplar vom Autor signiert. Besonders ins Auge gefallen ist mir heute die Neuerscheinung von Lena Klassen, der Autorin von „Wild“ und „Wach“. Mit „Das Mondlicht in deinen Augen“ erscheint das dritte Buch der Autorin im November 2017. Mein Exemplar ist schon vorbestellt, habt ihr auch besondere Lieblinge in kleinen Verlagen??

 

 

#Lesestatistik im Oktober

Liebe Bookaholics,

es ist wieder soweit der Oktober neigt sich dem Ende. Es steht ein langes Wochenende bevor mit dem Reformationstag und Allerheiligen. Sind ja bekanntlich nicht in jedem Bundesland Feiertage, ich habe Urlaub und genieße noch die schöne Herbstsonne oder auch den Regen mit Sturm – leider ist hier richtiges Shitwetter.

Mein Blog besteht jetzt einen vollen Monat (und ein paar wenige Tage) und ich muss sagen das ich sehr überrascht bin wieviel Austausch zwischen den Buchbloggern herrscht ich habe viele liebe Leute kennengelernt. Es ist sehr schön wieviel zu Spruch und Rückmeldungen man bekommt.

Am Ende von jedem Monat habe ich mir gedacht führe ich hier eine kleine Lesestatistik, mit gelesenen Büchern, angefangenen und vorgenommenen für den nächsten Monat. Am Ende ist eine kleine Buchliste für den November verlinkt, lässt doch eure Vorschläge da ich freu mich!

#GELESENE BÜCHER IM OKTOBER

1. Amy Tintera – Die Legende der vier Königreiche – Ungekrönt
2. Sarah J. Naughton – Ich soll nicht lügen
3. Susanna Ernst – Der Herzschlag deiner Worte
4. Michelle Head – The Promise „Der goldene Hof“
5. B.C. Schiller – Targa (Der Moment bevor du stirbst)
6. Kristen Ceccarelli – Iskari (Der Sturm naht)
7. Marissa Stapley – Das Glück an Regentagen
8. Isabell May – The Chosen One

#ANGEFANGENE BÜCHER

@ Noa C. Walker – Der Tanz unseres Lebens
@ Georgia Clarke – Pretty
@ Jennifer L. Armentrout – Deadly Ever After

#HIGHLIGHTS und FLOPS im Oktober

Der Oktober war ein ganz zufriedenstellender Lesemonat, mir haben viele Bücher sehr gut gefallen. Einige waren wirkliche Überraschungen bei anderen war ich dann doch enttäuscht obwohl alles so gut angefangen hat.

714_20785_178874_6_xxlAls Highlight diesen Monat kann ich tatsächlich nicht nur einen Titel nennen, besonders überrascht war ich von IskariDer Sturm naht von Kristen Ciccarelli. Dabei kommt die Autorin nicht nur mit einem tollen Schreibstil daher sondern überzeugte mich vor allem mit ihrer mytischen Geschichte zwischen den Buchdeckeln. Am Anfang hatte ich ganz andere Erwartungen an dieses Buch, so überraschter war ich dann, nach dem Lesen! Aber auch „Der Herzschlag deiner Worte“ von Susanna Ernst war eine Lesebereicherung in diesem Monat. Ich konnte mit diesem Buch wirklich schöne Lesestunden verbringen und mit den Charakteren mitfühlen. Enttäuscht diesen Monat war ich leider von „Das Glück an IMG_0099Regentagen“, das Cover ist wunderschön und bis etwas mehr als die Hälfte des Buches war ich fest davon überzeugt mein Monatshighlight in der Hand zu halten. Leider konnte es mich zum Schluss nicht ganz überzeugen und ließ mich etwas rastlos und unzufrieden zurück. Dazu kam noch „The Chosen One“ dieses eBook aus dem Imprint „be eBooks“ von Bastei Lübbe konnte mich leider nicht überzeugen so das ich knapp bei der Hälfte das Buch abgebrochen habe.

#CHALLENGES

Random House Challenge + 2
#LiesDichNachHogwarts + 2

#GEPLANT IM NOVEMBER

HIER findet ihr die Bücher die ich für den November geplant habe

(Ich habe abgebrochen) Isabell May – The Chosen One

 

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Klappentext

Eine zerrüttete Welt, eine allmächtige Regentin und ein rebellisches junges Mädchen.

Die 17-jährige Skadi ist eine Ausersehene – dazu bestimmt, dem Königreich Kinder zu schenken. Eine Seuche löschte vor Jahrhunderten einen Großteil der Bevölkerung aus und machte fast alle überlebenden Frauen unfruchtbar. Maella, die Regentin, ließ die wenigen fruchtbaren Frauen in eine Burg bringen, wo sie seitdem im Luxus leben und für den Fortbestand des Reichs sorgen. Skadi aber will sich nicht einsperren lassen und flieht aus ihrem goldenen Käfig.

Verzweifelt irrt sie umher, bis sie zufällig auf den freundlichen Finn trifft. Ihm und seinen Gefährten, darunter der rätselhafte Jaro, schließt sie sich an und stellt dabei fest, dass auch in ihr mehr Magie steckt, als sie bisher überhaupt ahnte …(Quelle)


„The Chosen One – Die Ausersehene“ hörte sich vom Klappentext sehr gut an, das Cover gefiel mir und in Kombination dachte ich es wäre eine interessante Geschichte. Vielleicht wollte ich die Geschichte einfach zu sehr mögen, leider passten das Buch und ich nicht wirklich zusammen und das fing schon beim Schreibstil an.

Ich will nicht behaupten dass die Autorin nicht schreiben kann, jeder Leser ist unterschiedlich. So bin ich mir sicher das viele den leichten Schreibstil sehr gut finden und sich schnell in die Geschichte einfinden können. Mich konnte die Autorin mit ihrem Schreibstil leider nicht begeistern, mir fehlte die Tiefe und die emotionale Unterstreichung der einzelnen Szenen von Skadis Flucht oder ihren weiteren Erlebnissen. Über einiges kann ich bei einer guten Geschichte hinwegsehen, leider konnte Skadi oder auch Finn als Figuren mich nicht wirklich überzeugen. Sie waren schlicht und ergreifend sehr oberflächlich gezeichnet und Skadi fand ich sehr naiv. Mit keinem konnte ich mich wirklich identifizieren und mitfühlen. Und gerade wenn mir der persönliche Bezug zu den Figuren fehlt und ich mich nicht in sie hineinversetzen kann, fällt es mir schwer dem ganzen Länge zu folgen.

Mir fehlte der Bezug zum ganzen Buch, die Geschichte folgte zwar einem roten Faden aber das Ziel war nicht wirklich klar. Skadi handelte überaus impulsiv und machte sich danach erst Gedanken über ihr handeln. In manchen Situation war sie ängstlich und fürchtete sich, in anderen wirklich gefahrvollen stellte sie sich allen in den Weg mutig und tapfer. Das war für mich ein so gegensätzlicher Widerspruch das ich die meiste Zeit hoffte es wären nur Längen des Buches und im nächsten Kapitel würde die Autorin das wieder ausgleichen. Leider war nach dem spannenden Prolog Schluss damit. Natürlich will ich nicht sagen, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat. Denn so ist es nicht ganz, die ersten Seiten waren interessant danach nahm alles nach und nach ab.

Fazit

Genau genommen habe ich etwas weniger als die Hälfte des Buches gelesen, doch die Figuren konnten mich nicht fesseln somit verlor ich oft den Faden und die Lust daran weiterzulesen. Schade eigentlich, dabei fand ich dass die Geschichte viel Potenzial hat. Dennoch sollte man gerade, wenn man nichts von Klischees und fehlender Tiefe im Inhalt hält, zu einem anderen Buch greifen.

 

Danke an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

#Geplant im November

Liebe Bookaholics,

nun steht schon der November vor der Tür und Weihnachten kommt mit großen Schritten näher. Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und auch ein paar Challenges finden ihr Ende, das heißt für mich vor allem noch einmal richtig anziehen mit dem Lesen um noch ein paar Aufgaben zu schaffen. Heute habe ich ein paar Bücher zusammengefasst die ich im November geplant habe, ich bin gespannt ob ich alles so schaffe wie ich es mir vorgenommen habe…vorgenommen habe ich mir, die Bücherliste nach der Reihe zu lesen mal sehen wie gut das klappt.

  1. Laura Kneidl – Berühre mich.Nicht
  2. Noa C. Walker – Der Tanz unseres Lebens
  3. Claudia Gray – Constellation
  4. Kendare Blake – der schwarze Thron #1
  1. Claire North – Der Tag an dem Hope verschwand
  2. Jennifer L. Armentrout – Deadly Ever After
  3. Hannah Siebern – Schneezauber
  4. Evelyn Boyd – The Legend of Port Pine

Letzten Monat habe ich 7 Bücher geschafft zu lesen. Diesen Monat nehme ich mir diese 8 vor. Und was habt ihr im November so geplant?